Technisches Gymnasium - Bautechnik und Klimaschutz

Unterichtsfach Technik - Schwerpunkt Bautechnik und Klimaschutz

Lerngebiet 1: Bautechnik und Klimaschutz 1

Inhalte des Unterrichts:

         
  • Energiebedarf, „Ökologischer Fußabdruck“
  • Energie- und Rohstoffeinsparung bei der Erstellung von Gebäuden und bei der Auswahl von Baustoffen
  • Wärmeverluste, U- Wert- Berechnungen, solare Gewinne
  • Energiebedarf technischer Systeme zur Nutzung regenerativer Energien Förderprogramme
  • Grundkenntnisse der technischen Kommunikation bei der Gebäudeplanung (Tabellen, Normblätter, CAD-System)

Anhand eines kleinen Wohngebäude-Projekts erarbeiten die Schüler wesentliche Aspekte des nachhaltigen Bauens. Dabei gewinnen sie erste Erkenntnisse über Schwachstellen ( Wärmebrücken) sowie über Möglichkeiten der solaren Wärmegewinne.

 
Lerngebiet 2: Bautechnik und Klimaschutz 2

Inhalte des Unterichts:

 
  • Bauteile der Gebäudehülle
  • Zeichnerische Darstellung von Gebäuden
  • Wohnklima
  • Transmissionswärmeverluste und Lüftungswärmeverluste
  • Solare- und interne Wärmegewinne
  • Qualitativer Nachweis des Tauwasserschutzes

Es werden Entwürfe von Wohngebäuden unter energetischen Gesichtspunkten beurteilt. Der Wärmeschutz und der Einfluss auf das Wohnklima werden analsiert. Bauteile und Detailpunkte der Gebäudehüle werden unter den Gesichtspunkte Wärmeschutz, Wärmebrücken und tauwasserschutz entworfen.

 

Lerngebiet 3: Bautechnik und Klimaschutz 3

Inhalte des Unterrichts:

 
  • Funktion und Handhabung der Wärmebildkamera
  • Funktion und Handhabung des Blower-Door-Gerätes
  • Energiepass
  • Wärmebrückenuntersuchung
  • Baustoffkunde unter ökologischern, wirtschaftlichen und bauphysikalischen Gesichtspunkten

Bestandsgebäude werden bezüglich des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen analysiert und bewertet und Konzepte für eine energetische Sanierung erarbeitet, präsentiert und diskutiert.

 

Lerngebiet 4: Bautechnik und Klimaschutz 4

Inhalte des Unterrichts:

 
  • Fossile Brennstoffe als Energieträger (Öl, Gas, Kohle)
  • Regenerative Energieträger (Nachwachsende Brennstoffe, Sonne, Erdwärme)
  • Systeme zur Gebäudeheizung und Trinkwassererwärmung
  • Systeme zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (BHKW)
  • Anlagen für Stromerzeugung (Photovoltaik)
  • Anlagen zur Wärmerückgewinnung (Lüftungsanlagen)

Exemplarisch werden vorhandene Anlagen zur Energieversorgung erkundet, und analysiert. Messergebnisse werden interpretiert und die Anlagen unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten bewertet. Ausgesuchte Anlagenkomponenten sollen anschließend dimensioniert werden.